Qualitätsentwicklung


Fremdevaluation / Zielvereinbarung                                              Landesinstitut für Schulentwicklung

Die Fremdevaluation erfolgte im April 2008. 

Presseartikel vom 23.09.2008 und 11.12.2016  : 


Erste Fremdevaluation der Steinbeisschule verlief erfolgreich
 


 

 Wenn aus Teilen ein Ganzes wird: Ferdinand-von-Steinbeis-Schule vereinbart Ziele für die nächsten fünf Jahre Schulentwicklung

Ein Grund zur Freude für alle Verantwortlichen: Wichtige Schritte für die Entwicklung der Steinbeisschule in den nächsten fünf Jahren sind vereinbart.

Es ist der letzte Schritt auf einem langen Weg und wiederum ein Anfang: Mit Regionalreferentin Barbara Berhorst und dem Leiter der Abteilung Berufliche Schulen Thomas Hecht sind die beiden wichtigen Ansprechpersonen für die Schule im Regierungspräsidium Freiburg nach Tuttlingen gekommen, um zusammen mit Schulleiter Hartwig Hils die Zielvereinbarung für die nächsten fünf Jahre zu unterschreiben. 

Diesem Tag ist ein langer Denk- und Diskussionsprozess vorausgegangen. Der erste Schritt dazu wurde bereits im Herbst gemacht: Die Ferdinand-von-Steinbeis-Schule nimmt als eine von fünf Pilotschulen an einem Schulversuch des Kultusministeriums teil, in dem externe Prüfer aus der Wirtschaft die Unterrichts- und Schulqualität bewerteten. Die Idee für diesen Schulversuch hatte die Enquête-Kommission „Fit fürs Leben in der Wissensgesellschaft“ des baden-württembergischen Landtags. Mit der Fremdevaluation wurde als externer Anbieter das renommierte „Büro für Bildungsfragen AG“ aus Thalwil/Schweiz beauftragt. Das Team um den Leiter Dr. Goetze untersuchte inhaltlich schwerpunktmäßig Verfahren, mit deren Hilfe die Lehrkräfte Rückmeldungen von Schülern und Kollegen erhalten, um ihren Unterricht zu optimieren. Der zweite Schwerpunkt war das Thema „Individuelle Förderung und Ganztagesbetreuung“ in den berufsvorbereitenden Schularten und den TGplus-Klassen, also den Ganztagesklassen im Technischen Gymnasium. Ergebnis war ein Fremdevaluationsbericht mit Kernaussagen, Stärken und Verbesserungspotentialen sowie entsprechenden Handlungsempfehlungen. „Unsere Schule versteht sich als eine Schule des Lernens, nicht nur Schüler, sondern auch Lehrkräfte und die Schulleitung müssen sich ständig weiterentwickeln. Mit den hervorragend ausgearbeiteten Handlungsempfehlungen des Fremdevaluationsteams können wir einen detaillierten Fahrplan der Qualitätsentwicklung für die nächsten Jahre erstellen“, freute sich Schulleiter Hartwig Hils, der zusammen mit seinem Schulleitungsteam und der Steuergruppe den Schulversuch als gelungen beurteilte. 

Der Vorstellung des Fremdevaluationsberichts folgt ein reger Diskussionsprozess. Welche Konsequenzen wollen wir aus der Analyse ziehen? Was könnten nächste Schritte sein? Quer durch alle Abteilungen und auch in Sitzungen mit dem ganzen Kollegium wurde nachgedacht, diskutiert, entwickelt und verworfen. Die Ideen, die nun in die Zielvereinbarung einfließen, sind entsprechend vielfältig. Um eine Verstetigung der Qualitätsprozesse an der Schule zu bewirken, werden Qualifizierungsmaßnahmen angedacht und ein Konzept für die Überprüfungsprozesse erarbeitet. Die hohe Motivation der Lehrkräfte soll durch Maßnahmen zur Lehrergesundheit und ein System von Mitarbeitergesprächen erhalten werden. Mehrere Bereiche der Schule sehen einen wichtigen Schritt in einer abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit, um Qualifikationen zu stärken und zu erweitern. Auch die Konzepte zur individuellen Förderung an der Schule werden weiterentwickelt. 

All diese Dinge flossen, symbolisiert durch eine Zielscheibe, die aus einzelnen Teilen zusammengesetzt wurde, in die Zielvereinbarung mit ein, die letzte Woche unterschrieben wurde. Natürlich waren an diesem wichtigen Tag auch alle Zielverantwortlichen anwesend.


 
Text und Bilder : M. Becker   7/2013


Geplantes auch zu Ende bringen
Zielvereinbarungsgespräch mit dem Regierungspräsidium
     Interessiert verfolgen Alexander Stöckel
und
Bastian Höfel
die Projektpräsentation.

Beglückwünscht von den Vertretern des Regierungspräsidiums Freiburg wurden die Verantwortlichen für die Zielvereinbarungen zum in den letzten drei Jahren Erreichten. „Ihre Projekte sind nah am Unterricht, so nutzen Sie das Qualitätsmanagement gut!“, betonte Alexander Stöckel, der selbst an der Kaufmännischen Schule in Offenburg viel Erfahrung im Bereich Projektmanagement und Qualitätsentwicklung gesammelt hat. „Mir gefällt, dass so viele Kolleginnen und Kollegen hinter den Projekten stehen und dass Sie sich auch mal von etwas verabschieden, wenn Sie merken, das bewährt sich nicht.“, fand Bastian Höfel, der zuständige Regionalreferent im RP, im Anschluss an die Präsentation. Mit dem Regierungspräsidium waren von der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule, Tuttlingen, 2013 Ziele für ganz unterschiedliche Bereiche vereinbart werden, die nun bis auf ein paar Kleinigkeiten erreicht sind.

 
In ganz verschiedenen Bereichen der Schule wurden von den Projektleiterinnen und Projektleitern wichtige Ziele umgesetzt.

Da wurden Mitarbeitergespräche eingeführt, UKW-Radios in einem fächerübergreifenden Projekt Elektro-Metall fertiggestellt. Pädagogische Konferenzen wurden forciert, systematisch Lehren für den Unterricht aus den erreichten Prüfungsergebnissen ganzer Jahrgänge gezogen. Die individuelle Förderung von selbstständigem Lernen wurde im Technischen Gymnasium an mehreren Stellen gezielt vorangetrieben, ein Elektro-Smart ist als krönender Projektabschluss fächerübergreifend bei Elektro-Kfz im nächsten Jahr geplant. Unterstützung und Entlastung für die Lehrkräfte bringen das Projekt Lehrergesundheit und die systematisch unterstützte kollegiale Hospitation. Dies alles sind nur Beispiel für die vielfältigen Bemühungen, die die Ferdinand-von-Steinbeis-Schule für Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler weiterentwickelt haben.

„Da fehlen nur noch Details an manchen Stellen“, freut sich Schulleiter Hartwig Hils und lobt die engagierte Arbeit, die geleistet worden ist. „Hinter Ihnen stehen ja noch viele, die ihre Arbeit unterstützt haben“, macht er auch nochmals den Umfang der Beteiligung deutlich. Alle freuen sich nun noch auf einen gemütlichen Abschluss, um das Erreichte zu feiern und dann auf erholsame Feiertage.


 
Text und Bilder : M. Becker  12/2016
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