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Qualifikation für die Europameisterschaft

Tuttlinger Robotikteam fährt nach Portugal

Der RoboCup ist ein weltweit bedeutendes Technologieevents für intelligente Roboter in den Bereichen Entwicklung und auch Bildung. Mit dem RoboCup Junior, der für Schülerinnen und Schüler bis 19 Jahre offen ist, gibt es einen entsprechenden internationalen Nachwuchswettbewerb. In diesem Jahr hatten sich in Summe sieben Teams des SFZ Tuttlingen in den Kategorien Rescue Maze und Rescue Line für das Bundesfinale des RoboCup GermanOpen, welches vom 22. bis zum 24. April in Kassel stattfand, qualifiziert.

In der Kategorie Rescue Maze haben sich Nico Behringer (Steinbeisschule Tuttlingen) und Gregor Schwartz (HGS Singen) als Team Robo4Future mit dem dritten Platz im Bundesfinale für die Europameisterschaft in Portugal qualifiziert. In der ersten Juniwoche geht es nun für die beiden Nachwuchsentwickler nach Porto, um dort Deutschland zu vertreten. In Rescue Maze müssen die selbstentwickelten Roboter autonom durch ein Labyrinth finden und dabei Hindernisse meistern, Buchstaben oder Heizelemente an Wänden erkennen, an denen sie selbstständig sogenannte Rescue Kits ablegen müssen, und durch eine autonome Kartierung selbstständig zurückfinden.

In der Einsteigerklasse Rescue Maze entry, in der die Aufgaben, die der selbstentwickelte Roboter meistern muss, reduziert sind, konnten sich zudem das Team SBR (Pablo Ilg, Leon Krist, Jonathan

Rothenburg und Robin Moser – alle Steinbeisschule Tuttlingen) über einen hervorragenden fünften Platz und das Team 7/8 (Sara Alhalabi und Adnan Alhalabi – beide Gymnasium Spaichingen) als jüngste Starter über einen sehr guten 9. Platz freuen. Abgerundet wurden die guten Leistungen von Jakob Wangerin (Gymnasium Spaichingen) auf Platz 23.

In der Kategorie Rescue Line folgen die selbstgebauten und eigenständig programmierten Roboter der SchülerInnen einer Linie durch eine vorgegebene Arena. Dabei müssen sie Hindernisse autonom erkennen und umfahren, an Kreuzungen eigenständige Abbiegeentscheidungen treffen und in einem abschließenden Raum Kugeln erkennen und selbstständig bergen. Über einen guten 10. Platz konnte sich hier das Team Offroad (Simeon Egle, Pius Buschle und Philipp Kammerer – OHG und IKG Tuttlingen) freuen, wobei Jonas Müther (Gymnasium Spaichingen) mit einem 12. Platz und Hannes Lötterle (OHG Tuttlingen) mit Platz 24 bei 44 Startern das gute Ergebnis der Tuttlinger Teams beim Bundesfinale komplettierten.